An die Spiegel-Redaktion


an spiegel-online über das Kontaktformular „Lob & Kritik“ am 14.5.2015, ca. 16:00 Uhr Sehr geehrte Damen und Herren, leider stelle ich fest, dass Ihr spiegel-online Angebot seit vielen Monaten nicht zu allen Artikeln die Kommentarfunktion erlaubt. Vielfach sind es Artikel, die als brisant erscheinen (Flüchtlingspolitik, Feminismus, …). Es sind dies Artikel, bei denen spiegel-online Gefahr läuft, dass ein Kommentator gegen die political correctness schreibt.(Vorsicht: ich bin nicht rechts eingestellt und bin kein Frauenfeind, ich bin absolut unpolitisch, jedoch stets auf der Suche nach der Wahrheit, der Suche nach Ursachen und dann nach Lösungen.) Sie begeben sich bei Spiegel-online von der Zensur und der Ehrlichkeit hinter die Medien Bild und Focus, denn diese online-Medien erlauben so gut wie immer, eine Meinung abzugeben. Das ist für Sie sehr bedauerlich. Ich muss sagen: Als eine Person, die einmal eine Hochschule besucht hat, sind mir dumme aber ehrliche Artikel lieber als vermeintlich hochtrabende Artikel, die kein Mitspracherecht und keine Einwände erlauben. Schauen Sie sich focus an: Teilweise sind hier Artikel wie aus dem Kindergarten veröffentlicht, kurz und fragwürdig vom Inhalt, aber 98% aller Artikel erlauben es dem Leser seinen Senf dazuzugeben. Auch wird bei focus und Bild sogut wie jeder Kommentar freigeschaltet. Die haben einfach Mut und sind keine Feiglinge. Dumme aber ehrliche Redakteure, die anderen das Recht auf Widerspruch und freie Meinungsäusserung einräumen sind mir allemal lieber als eitle und zensurwütige Redakteure von spiegel-online, die meinen Kommetare erübrigen sich, weil nur sie die Wahrheit gefressen und geschissen haben und der blöde Pöbel sowieso nur rassistisch und rechtslastig schreiben würde. In Ihren Redaktionsräumen sind zuviele junge, vegane Feministinnen oder junge männliche Neohippies mit Rastalocken, die zwanghaft versuchen ihr regenbogenfarbenes Weltbild gegenüber der harten Realität zu verteidigen und greifen deshalb aus Schwäche schlicht zur Zensur. Möglicher Lösungsansatz: 1. Gehen Sie den Schritt, dass keine Nicknames mehr erlaubt sind, sondern nur noch Klarnamen (bei focus.de schon seit zwei Jahren der Fall) und machen Sie eine Schulung was Streitbarkeit und das Recht auf Meinungsäusserung ist. 2. Stellen Sie mehr Redakteure ein, die ein Alter von 50+ haben und mehr Lebenserfahrung (ich selbst bin 35 Jahre alt) Mit freundlichen Grüssen Stefan Anderl — P.S.: Wenn man vom Teufel spricht, kommt gleich der Beweis hintendran: Samstag, 14.5.2015, 21.45 Uhr: Spiegel-online hat beim Artikel „Asien macht Grenzen für Flüchtlinge dicht“ ( ) erst die Kommentarfunktion für ca. 1 Stunde freigeschaltet gehabt und ca. 25 Kommenatre veröffentlicht. Eine Stunde später aber waren alle Kommentare verschwunden und die Kommentarfunktion war geschlossen. Fast alle Kommentatoren waren der Meinung, dass Asien in der Füchtlingspolitik einen richtigeren Weg geht als Deutschland. Und es wurde auch von der Ursache der Flüchtlingsproblematik geschrieben: die weltweite Überbevölkerung und die Bevölkerungsexplosion. Spiegel-online hat aber schnell den Schwanz eingezogen. Soviel zur freien Meinungsäusserung, political-correctness und Streitbarkeit bei spiegel-online.

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