Stopp den Waffen: E-Post an das Bundesministerium für Verteidigung


E-Post an das Bundesministerium für Verteidigung über das Kontakt-Formular http://www.bmvg.de/portal/poc/bmvg?uri=ci%3Abw.bmvg.s.kontakt
Datum: 01. September 2014, 11:03 Uhr
Betreff: Bevölkerungswachstum in nahen Osten

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich weise Sie darauf hin, welcher Grund ursächlich für die Problematik im nahen Osten ist: die Überbevölkerung und das starke Bevölkerungswachstum.

Beispiele für das Bevökerungswachstum laut offiziellen UN Bevölkerungszahlen (http://esa.un.org/wpp/unpp/panel_population.htm):

Syrien: hatte 1965 noch 5,398 Mio. Menschen, im Jahre 2015 wird es 22,265 Mio. Menschen haben. Dies ist eine Vervierfachung innerhalb von 50 Jahren in einem Land, das kaum Ackerflächen hat und sehr trocken ist.

Irak: hatte im Jahre 1965 noch 8,346 Mio. Einwohner, im Jahre 2015 wird es 35,767 Mio. Menschen beherbergen. Dies ist ein Faktor von über 4,2 an Bevölkerungsanstieg innerhalb von 50 Jahren.

Eine Überbevölkerung in Ländern, die wenig Trinkwasser, Nahrung und sowieso schon eine hohe Arbeitslosigkeit haben, fördert kriegerische Auseinandersetzungen um das wenige Überlebenssnotwendige, das zu verteilen wäre. Überbevölkerung ist die Wurzel allen Übels.

Die Lieferungen von Angriffswafenn wird die Problematik nicht lösen. Im Gegenteil. Bei kriegerischen Konflikten vermehren sich die Menschen noch schneller, da sie unbewusst Angst haben getötet zu werden, bevor sie ihre Gene weitergeben können. Somit verschlimmert sich die Problematik der Überbevölkerung, die weitere Bürgerkriege aufflammen lässt. Leider haben Waffen auch kein Verfallssdatum, Sie können nicht ausschliessen, dass die Waffen schon bald in die Hände von Terroristen fallen werden, die ausserhalb des Iraks agieren werden. Denken Sie diesbezüglich beispielesweise an die UdSSR, die damals Afghanistan aufrüstete. Zudem haben Sie beschlossen, Angriffswaffen zu liefern und nur zum geringen Teil passive Verteidigungsmittel und Schutzausrüstungen. Schutzausrüstungen, Verteidigungsmittel, Mittel zum Deakvieren fremder Waffen oder zur Selbstverteidigung ohne Angriffe zu ermöglichen, sind dabei auf alle Fälle gutzuheissen. Die Logik des Krieges ist die, dass Gewalt nicht mit Gegengewalt in Frieden wandelbar ist. Peter Scholl-Lator, der erst vor wenigen Tagen gestorben ist und ein Leben lang sich mit diesen Problematiken auseinanderstzte,  würde sich angesichts Ihrer momentanen Politik fremdschämen und im Grabe umdrehen. Sein geistiges Erbe wird ducrh die momentane Politik leichenfledderisch verkannt. Peter Scholl-Latour, einer der grössten Experten seines Faches mit jahrzehntelanger Auslandserfahrung, hat in seinen zahlreichen Sachbüchern, seinen zahlreichen Interviews und Zeitungsartikeln immer darauf hingewisen, dass eine Befriedung nicht mit Gegenangriffen geleistet werden kann.

Sie müssten also vielmehr Präservative, Pille, Pharmazeutika zur freiwilligen Familienplanung liefern  um die Problematik ursächlich zu lösen. Die einheimische Bevölkerung braucht Ihre Hilfe auch bei der Umsetzung einer freiwilligen Geburtenplanung, sie braucht Massnahmen zur Schulung in der Sexualkunde um eine freiwillige Familienplanung abseits von religiösen Irrlehren und kulturellen Dogmen umsetzen zu können. Sie müssten in diesem Bereich mit verschiedenen Hilfsorganisationen zusammenarbeiten.

Oder Sie setzen sich dafür eine, dass neben der freiwilligen Familienplanung, die mit Pharmazeutika und Schulungen in der Sexualbiologie unterstützt wird, eine behördliche Geburtenregelung durch Blauhelmtruppen überwacht wird, so wie dies in China durch die Behörden geschehen ist Das wäre nachhaltige Friedensarbeit.

Leider ist es für Sie momentan noch ein grösseres Tabu öffentlich über Kondome, Geburtenregelung, Pille, Spirale, Monatsspritzen, Pharmazeutika, wissenschaftliche und nicht religiös-moralisierende Sexuallehre, reproduktive Gesundheit und Familienplanungen in Ländern mit hoher Geburtenrate zu reden als über Handgranaten, Sturmgewehre und Maschinengewehre.

Ich bitte um interne Diskussion der Überbevölkerungsproblematik in ihrem Ministerium.

Mit freundlichen Grüssen

Stefan Anderl

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Eine Antwort zu Stopp den Waffen: E-Post an das Bundesministerium für Verteidigung

  1. Rebecca Walkiw schreibt:

    Den sehr klaren und eindeutigen Worten dieses Beitrags in Hinblick auf die grundlegende Ursache der heutigen Konflikte im Nahen Osten und deren Bekämpfung kann ich nur zustimmen.

    Menschen, die mit offenen Augen durch das Leben gehen, haben längst erkannt, dass unsere Naturressourcen durch die weltweit grassierende Überbevölkerung immer knapper werden, was zwangsläufig zu kriegerischen Auseinandersetzungen führt. Für jeden nur halbwegs vernunftbegabten Menschen ist es heute also klar zu erkennen, dass die ungehemmt anwachsende, alles überwuchernde und erstickende Weltbevölkerung die grundlegende Ursache dieser und sonstiger Konflikte auf der Erde ist. Es bleibt daher zu hoffen, dass das Bundesministerium für Verteidigung diese Tatsache ebenfalls erkennt und dazu beiträgt, dass eine weltweite Geburtenregelung eingeleitet wird, anstatt dass es Öl ins Feuer giesst, indem es Waffen in die Kriegsgebiete liefert.

    Tatsache ist, dass nur durch die Einführung einer einheitlich geltenden Geburtenregelung für alle Menschen der Erde und durch die gezielte Zerstörung aller Kriegswaffen, –– mit Ausnahme der Waffen einer weltweit aufgestellten ‹Multinationalen Friedenskampftruppe›, deren Pflicht einzig und allein darin besteht, Menschenleben zu schützen und zu verteidigen sowie Verbrechen aller Art rund um den Globus zu bekämpfen, um Frieden, Ruhe und Ordnung schnellstmöglich herzustellen sowie die Sicherheit für alles Leben und Hab und Gut auf Erden zu gewährleisten ––, können die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und sonst wo auf der Erde dauerhaft gelöst werden.

    Rebecca Walkiw, Deutschland

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