E-Post an den bayerischen Rundfunk, B5-Aktuell


Betreff: Dossier Politik, Thema Flüchtlinge am Sonntag, 31.08.14 um 11:00-12:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Frau Teuthorn,

gerade höre ich Ihre Sendung „Dossier Politik“ zum Thema Flüchtlinge. Ihr Studiogast, Herr Hans ten Feld vom UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat es verpasst auf den wahren Grund der Flüchtlinge hinzuweisen:

Es ist dies der Anstieg der Bevölkerung in Syrien, Palästina, Ägypten, Libanon, Jordanien in den Afrikastaaten, im ganzen nahen Osten, der schon vor vielen Jahrzehnten die Tragfähigkeit der natürlichen Grundlagen überschritten hat. Wenn Sie die Bevölkerungsstatistiken der UN auf http://esa.un.org/wpp/unpp/panel_population.htm einsehen, bemerken Sie dass sich die Bevölkerung in den besagten Staaten teilweise innerhalb von einem halben Jahrhundert vervierfacht hat.

Beispiel Syrien Jahr 1965: 5,4 Mio. Einwohner, Jahr 2015: 22,265 Mio. Einwohner. Das ist eine Vervierfachung der Bevölkerung innerhalb eines halben Jahrhunderts.

Dieser Bevölkerungsanstieg überschreitet in den besagten Ländern die schon seit zig Jahrzehnten vorhandene Überbevölkerung um ein Vielfaches. Die Tragfähigkeit der eigenen Landwirtschaft, der Trinkwasserversorgung und der Rohstoffe wird dadurch noch weiter verringert.

Die Überbevölkerung ist der Grund für Kriege, Menschenrechtsverletzungen, Flüchtlinge, weil eben Hunger und Knappheit herrscht. Eine Überbevölkerung verschärft die Arbeitslosigkeit, den Konkurrenzdruck, Wohnungsmangel, Kriminalität, Bürgerkriege, usw. usf. insbesondere, wenn andere Länder zusätzlich noch Waffen in diese Länder liefern, wie dies die Bundesregierung gerade in Erwägung zieht. Und bitte bedenken Sie, dass Hunger nicht einfach durch eine Umverteilung gelöst werden kann. Der ganze Erdenball leidet insgesamt unter Mangel an Ackerflächen und Rohstoffen und es ist logistisch nicht umsetzbar überbevölkerte Länder langfristig mit Lebensmittel zu beliefern. Darüber hinaus ist es wider der Natur, Menschen die sich zu stark vermehren, auch noch in ihrem Tun zu unterstützen. Hilfe ist nur bei Naturkatastrophen und sehr selektiv angebracht. Es muss alles daran gesetzt werden Hilfe dort zu leisten, wo die Geburtenrate gesenkt werden kann.

Herr Hans ten Feld und die Vereinten Nationen und das sog. Flüchtlingshilfswerk nennen nicht den Kern , die Ursache des Übels, die Überbevölkerung, weswegen ich die Vereinten Nationen zu dieser Thematik als nicht ernstzunehmen bezeichnen mag.

Hier im Interview kann Herr Hans ten Feld auch keine Lösungen nennen, die das Problem lösen werden. Denn es wären dies eine Umsetzung einer Geburtenregelung in den besagten Ländern, idealerweise weltweit (die Erdbevölkerung hat sich auch innerhalb der letzten 100 Jahren vervierfacht!). Es müssten Präservative, Pharmazeutika, Pille, etc. geliefert werden um eine freiwillige Geburtenregelung zu fördern, solange noch keine exikutiv-judikativ umgesetzte Geburtenregelung existiert. Bildungsmassnahmen zur freiwilligen Familienplanung müssten in den besagten Ländern angeboten werden. Doch die Vereinten Nationen sind anscheinend darauf noch nicht gekommen.  Dieses Tabuthema einer Überbevölkerung und einer Geburtenregelung ist für so ranghohe Vertreter der Politik zu sensibel, wohl noch sensibler als für die einheimische Bevölkerung.

Jeder , der die Gesetze der Natur nur im Ansatz versteht, ist ein besserer Studiogast als Herr Hans ten Feld oder als irgendein anderer Vertreter der UNHCR. Und die Flüchtlingsproblematik wird sich verstärken, da die Überbevölkerung weiter ansteigt und die UN das Thema Geburtenregelung und Überbevölkerung nicht in den Mund nimmt.

Mit Verlaub, den Studiogast hätten Sie sich sparen können, denn es bringt nichts um den Pudels Kern herumzureden. Flüchtlinge können zukünftig nur geschützt und verhindert werden, wenn ihre Heimat wieder lebenswert gemacht wird. Und dies geschieht dadurch, dass nur soviel Menschen pro fruchtbarem Ackerland leben, wie dieses die einheimische Bevölkerung ernähren kann.

Mit freundlichen Grüssen

Stefan Anderl

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Anmerkung: leider musste die E-Post stark verkürzt an den BR versendet werden, da das Kontaktformular auf http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/dossier-politik/kontakt/index.html anscheinend nur eine geringe Anzahl von Zeichen bei einer Nachricht erlaubt. Eine-E-Post-Adress für Zuhörer wird vom BR zudem auch nicht bereitgestellt.

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