Kontakt an spiegel-online, Betreff : online-Kommentare


Sehr geehrte Damen und Herren,

als längerfristiger Nutzer Ihrer Kommentarfunktion zu Ihren Artikeln habe ich bereits viele Artikel kommentiert ( http://forum.spiegel.de/member.php?u=284840 ). In letzter Zeit häuft es sich jedoch bei Spiegel-online, dass zu einigen Artikeln die Kommentarfunktion gar nicht mehr freigeschaltet wird oder nachdem sie freigeschaltetist, sie wieder deaktiviert wird. Dies ist umso bedauerlicher, wenn bereits Kommentare abgeschickt wurden und sie so versumpfen.

Genauso verhält es sich, wenn Kommentare abgelehnt werden. Es gibt keine Rückmeldung per-E-Post, so dass der Kommentartext für mich verlorengeht.

Das war früher noch anders, da gab es Rückmeldungen.

Da ich einen eigenen Blog betreibe wäre es für mich hilfreich, nicht freigeschaltete Kommentare als Text auch wieder zu erhalten, damit ich sie auf meinen Blog stellen kann. Deswegen bitte ich sie meinen heute um ca. 00:30 Uhr abgegeben Kommentar in dem Artikel mit der URL http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-tod-von-drei-jugendlichen-netanjahu-beschuldigt-hamas-a-978424.html wieder zuzusenden, damit ich wenigstens den Text habe. Hier war erst die Kommentarfunktion freigeschaltet, dann deaktiviert.

Wenn Sie z.B. eine Bewerbungsmappe wegschicken, erwarten Sie doch auch dass sie wieder die Unterlagen zurückbekommen, wenn sie nicht angenommen wird.

Desweiteren sollten Sie Ihre Streitbarkeit des Spiegel-online-Angebotes überdenken. Meinungsäusserung ist auf sueddeutsche.de oder focus.de in grösserem Ausmass möglich. Dort ist die Kommentarfunktion bei selben Artikeln so gut wie immer freigeschaltet und gleichlautende Kommentare werden seltener zensiert, also trotz Prüfung freigeschaltet. Diesen Vergleich nehme ich zum Anlass, Ihnen mitzuteilen, dass Ihr online-Angebot zu sehr dem Mainstream angepasst wird. Wirklich streitbare Kommentare, die kritisch aber nicht hetzerisch sind und eine eigene Meinung abseits der überwiegenden und vielleicht politisch korrekten Meinung zum Ausdruck bringen, werden von Ihnen tabuisiert. Im Vergleich zu Ihrer Vorgängerredaktion um Rudolf Augstein wird ihr Angebot zusehends zu stromlinienförmig und reingewaschen.

In diesem Sinne bitte ich um Rücksendung meiner nicht freigeschalteten Kommentare auf meine E-Post-Adresse und werde diesen Text auch auf meinem Blog veröffentlichen.

Vielen Dank für Ihre Arbeit zu diesem Thema.

Stefan Anderl

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